Wata
Wasser-Tanzen: Schwerelose und dreidimensionale Körperarbeit
„WATA“ ist die Abkürzung der zweiten Form „Aquatischer Wasserarbeit“ die wir im SOAMI Yoga Retreat Center anbieten. Es ist dies eine Wasser-Therapie-Methode zum Erleben von tiefen und heilend wirkenden Entspannungszuständen.
Anwendung
Wasser-Tanz ist dynamisch, verspielt, tänzerisch und wird in wellenartigen Bewegungen ausgeführt. Die sanften Bewegungen erinnern an Delphine, an das Schweben eines Fötus im Mutterleib, an Aikido oder auch an weiche Sequenzen im klassischen Ballett.
Wirkung
Ältere Menschen schätzen die Kombination aus Wärme, Nähe und Bewegt-werden. Schwangeren dient diese schonende Therapieform zur Geburtsvorbereitung. Ebenso eignet sich diese Form der aquatischen Körperarbeit zur Bewältigung und Integration von erlebten traumatischen Zuständen.
Kinder, auch mit geistigen und körperlichen Einschränkungen, erfahren auf spielerische und entspannte Weise, den Wechsel zwischen Aktivität und rezeptivem, passivem Verhalten.
WATA ist wirkungsvoll in der Trauma-Arbeit, fördert den Atemfluss und auf psychosomatischer Ebene stellt sich eine positive Wechselwirkung zwischen Gedanken und Gefühlen ein.
Besonderheiten
Dieses Treatment findet hauptsächlich unter Wasser, geführt und bewegt vom Therapeuten, statt. Das Wasser wird (wie auch beim „WATSU“) fast auf Körpertemperatur erwärmt (35 Grad Celsius), es hilft loszulassen und bald vergessen Sie in der dreidimensionalen Unterwasser-Arbeit Zeit und Raum. Um diese Tauchphasen zu erleichtern benützt man eine Nasenklemme.
Wie auch „WATSU“ ist diese Form auch für Kinder, Menschen mit geistigen und körperlichen Einschränkungen, Schwangere und Ältere sehr zu empfehlen.
Therapeutin
Bettina Wanschura, dipl. WATSU und WATA-Therapeutin, Schweiz, Österreich, USA
Zitat
Ein wesentliches Prinzip des Zen gilt auch hier: Mit dem anderen SEIN, nicht etwas TUN. (Bettina Wanschura)
Zu den Begründern dieser Methode
WATA wurde 1987 vom Psychologen FSP Peter A. Schröter und Arjana Brunschwiler entwickelt und wird in verschiedenen Zentren (vornehmlich in den USA und der Schweiz) verfeinert. Grundlage dafür waren Erkenntnisse aus dem Zen-Shiatsu und der Wasser-Shiatsu-Methode (WATSU).
